Posted by: sirhannes on: June 18, 2010
Für meinen folgenden Blogeintrag habe ich diese zei Artikel gelesen:
Zunächst zum Sinn oder Unsinn von Twitter. Es hilft dabei
Twitter ist also mehr oder weniger eine “Materialbörse”. Bleibt nur die Frage: Braucht man dafür Twitter? Reicht nicht eine normale Lehrerplattforum mit Forum? Twitter hat natürlich den Vorteil, dass es von unglaublich vielen Menschen genutzt wird. Andererseits ist es nicht wirklich auf die Bedürfnisse von Lehrern ausgelegt. Man kann eben einfach nur wenige Zeichen schreiben, keine richtigen Diskussionen führen oder Artikel veröffentlichen. Man kann immer nur verweisen. Das ist zwar gut, aber schöner wäre es, wenn es eine große Plattform mit vielen Nutzern gäbe, die einfach alles ermöglichte. Also Diskussionen, Veröffentlichung und Bereitstellung von Artikeln und Materialien usw. Twitter ist mir einfach zu sehr darauf ausgelegt, banale Dinge zu schreiben und banale Dinge von (möchtegern) Stars zu lesen. Ich selbst habe mich von Twitter wieder etwas abgewandt, denn obwohl ich auch dort immer wieder viele interessante Links gefunden habe, fand ich die gerade beschriebenen Nachteile zu gravierend, es ist einfach viel zu einschränkend und ich habe den Eindruck, dass viele, die Twitter nutzen, dies eher tun, weil es momentan so beliebt ist und “gehypet” wird und nicht, weil es so toll für Lehrer oder Schüler ist. Ich habe meinen Account noch nicht gelöscht, aber mehr als ab und zu nach guten Links schauen, mache ich dort nich mehr.
Wer es dennoch ausprobieren möchte, weil er mir nicht glaubt oder anderer Meinung ist, dem sei der zweite Artikel empfohlen, den ich oben gepostet habe. Er zeigt einem, wie man sein Twitter-Leben am besten beginnt und bei wem es sich lohnt zu “folgen”.
Der zweite Artikel handelt von Facebook. Ich muss über mich selbst sagen, dass ich ein großer Fan der neuen Medien bin. Gleichzeitig bin ich aber auch ein extrem kritisch Mensch und ich hinterfrage immer wieder den Sinn von neuen Medien im Unterricht. Muss man Facebook also wirklich nutzen oder ist es einfach ein Hype, der irgendwann zumindest ein wenig schwächer werden wird? Im genannten Artikel versucht der Autor eine Lanze für Facebook zu brechen, scheitert meiner Meinung nach aber dann doch daran. Er beginnt den Artikel ja mit den Worten, dass er immer auf der Suche nach etwas Neuem ist. Man ist also auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas “Gehyptem”; scheinbar ist es dabei unwichtig, ob das Neue sinnvoll ist oder nicht. Das kann einfach nicht der richtige Weg sein, hier muss man meiner Meinung nach kritischer nach dem Sinn fragen. Weiter beschuldigt der Autor die Medien, nur negativ über Facebook zu berichten und sieht die Begründung darin, dass die alten Medien Angst haben, verdrängt zu werden. Das ist natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Was aber nicht erwähnt wird und eigentlich eine viel einfachere Erklärung ist: Es gibt einfach sehr, sehr viele Kritikpunkte an Facebook, die man nicht ausblenden darf. Und darüber berichten die (alten) Medien auch, das ist ja ihre Aufgabe. Facebook ist hier gefordert, zum Beispiel am Datenschutz usw. zu arbeiten. Natürlich hat der Autor auch damit Recht, dass oft eine Pseudodiskussion mit falschen Argumenten geführt wird. Aber auch das heißt nicht, wie der Autor hier scheinbar suggeriert, dass es keine richtigen Argumente gibt.
Ich möchte hier die vielen Argumente, die gegen Facebook sprechen, nicht noch einmal aufzählen, sondern auf meine anderen Blogeinträge und Google verweisen. Wichtig ist mir einfach nur der Punkt, dass man einfach nicht alles nutzen muss, nur weil man es nutzen kann, sondern dass man kritisch nach dem Sinn fragen muss.
Wenn man es denn trotzdem nutzen möchte, was für mich wahrscheinlich momentan nicht in Frage kommt (zumindest nicht im professionellen Bereich), dann erklärt der Autor in seinem Eintrag, wie man das am besten machen könnte.
1 | Web 2.0 Tools im Studium « Learning Teaching English
June 29, 2010 at 9:57 am
[...] mein Studium zu twittern), bin momentan aber wieder davon abgekommen. Zu meinen Gründen, siehe hier. Meinen Account gibt es aber noch, also vielleicht starte ich das Ganze irgendwann noch einmal [...]